Thaddäusheim

Nutzungs- und Gestaltungskonzept der Liegenschaft Thaddäusheim  


Nach der erfolgreichen Durchführung der Zukunftswerkstatt in Form eines Workshops am vergangenen 16. Juni (siehe Bericht im Mitteilungsblatt der Monate Juli/August 2018) hat die Technische Kommission zur Erarbeitung des Nutzungs- und Gestaltungskonzepts der Liegenschaft Thaddäusheim die Ergebnisse des Workshops weiter ausgewertet und einen diesbezüglichen Bericht verfasst. Aus dieser Analyse wurden die Hauptstossrichtungen der weiteren Arbeiten der Technischen Kommission und der (politischen) Steuergruppe ermittelt. Da für diese weiteren Arbeiten fundierte technische Kenntnisse namentlich architektonischer Art von entscheidender Bedeutung sind, ist es insbesondere zwingend nötig, für die Erstellung des Nutzungs- und Gestaltungskonzepts der Liegenschaft Thaddäusheim eine externe Fachperson beizuziehen. Ein entsprechendes und durch die Technische Kommission zu begleitendes Mandat soll ins Budget 2019 der Gemeinde aufgenommen werden, das folgende Punkte umfasst:

 

  • Erstellung und planerische Darstellung des Gestaltungs- und Nutzungskonzepts
  • Sicherung der Konformität des zu erarbeitenden Konzepts mit den planerischen und gesetzlichen Vorgaben
  • Schätzung der Kosten der umzusetzenden baulichen Massnahmen inkl. allfällige Etappierungsvorschläge
  • Realisierung eines Generationenplatzes mit Spielmöglichkeiten für jung und alt
  • Integration eines Mitmachprojekts für alle
  • Sicherung genügender offener und situativ nutzbarer Grünflächen (Anlässe)
  • Gestaltung mehrerer einladender Zugänge zum Park
  • Prüfung und wenn möglich Einrichtung eines öffentlichen Bistros unter Miteinbezug der Überbauungspläne der benachbarten Gewerbegebäude
  • Prüfung und wenn möglich Einrichtung von Co-Working-Spaces
  • Einrichtung von Schulungsräumen für diverse Aktivitäten, die auch für kulturelle Anlässe genutzt werden können, unter Miteinbezug des Nebengebäudes
  • Ansiedlung der kommunalen Stelle für Gemeinwesenarbeit inkl. Einrichtung eines niederschwelligen Alltagsberatungsangebots
  • Möglichkeit der Nutzung der Kapelle als Ort der Stille für ruhige, eher besinnliche und meditative Tätigkeiten unter ausdrücklicher und besonderer Berücksichtigung des Lärmerzeugungspotentials des umgebenden (stark) belebten Raums. Falls dies aufgrund des Zielkonflikts nicht möglich: Prüfung der Möglichkeit einer anderen Nutzung aus dem Ideenkatalog 
  • Weiterbetrieb der Dachwohnung als Wohnraum zur Sicherung der dauernden personellen Präsenz vor Ort (abschreckende Wirkung gegen Vandalenakte) oder ansonsten gute alternative Nutzungsmöglichkeiten überprüfen

 

Bericht  zur bisherigen ersten Phase für die Erstellung des Nutzungs- und Gestaltungskonzepts