Düdinger Möser

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Die Düdinger Möser setzen sich aus dem Ottisbergmoos, dem Düdingermoos, dem Tiefmoos, sowie dem Waldegg- und dem Garmiswilmoos zusammen und bilden so einen eigentlichen Moorkomplex. Die Möser umfassen mehrere Wasserflächen, Hochmoore und Moore von nationaler Bedeutung, auf einer Gesamtfläche von 22ha.

Vor allem während des zweiten Weltkrieges wurde Torf aus den Torfmooren abgebaut, was die Bildung von verschiedenen offenen Wasserstellen mit sich brachte. Drainagen wurden installiert - die Moore trockneten aus und wurden von Bäumen und Büschen besiedelt. Als eigentliche Hochmoore bleiben heute nur noch das Ottisberg- und das Düdinger Moos übrig. Die restlichen Flächen sind heute verbuschte Flachmoore, ein Stadium, das auf dem Weg zu einem Hochmoor durchlaufen werden muss. In diesem Sinn hat der Torfabbau das Rad der Geschichte zurückgedreht. Jedoch sind im Tiefmoos und im Waldeggmoos verschiedentlich Torfmoospolster festgestellt worden, was auf eine allmähliche Hochmoor-Regeneration hindeutet. Seit 1981 stehen die Möser unter Naturschutz.

Fotos Thomas Belser aus "Die Düdinger Möser".

Für weitere Informationen

Möserkommission der Gemeinde
Jacques Studer, rte de la Fonderie
Freiburg, Tel. 026 422 22 08

Faltprospekt zum botanischen Pfad, Verkehrsverein Düdingen,
Postfach 248, Düdingen,
www.duedingen-tourismus.ch

Wanderführer durch 132 Naturschutzgebiete
der Schweiz, Friedrich Reinhardt
Pro Natura Freiburg, Postfach Freiburg,
www.pronatura.ch/fr